Doko-Tipps

Wie wir DoKo spielen...

 

Doppelkopf ist - wie z.B. Skat und Bridge - kein Glücksspiel im eigentlichen Sinne, sondern basiert auf logischem Denken in der Auswertung

  -  bereits vorhandener Informationen im Spiel (Ansagen, bisheriger Spielverlauf,
     Markierungen usw.) und
  -  spielübergreifenden Wahrscheinlichkeiten/Erfahrungswerten und
  -  darauf abstellender Spielweise.

Das gilt für die Wahl der Anspielasse, für Abwürfe genauso wie für Ansagen (re/ko) und Absagen (k90,..). Es muss und kann nicht immer klappen, entscheidend ist, daß es in der Mehrzahl der Fälle richtig ist.

Wer regelmäßig die höheren Wahrscheinlichkeiten für sich zu nutzen weiß, wird erfolgreicher sein, als derjenige, der nach dem Würfel-, Glücks- oder Zufallsprinzip vorgeht!
 
DoKo ist ein Partnerspiel. Gerade mit starken Blättern ist es deshalb wichtig, sich frühzeitig zu finden, sich gegenseitig die Blätter zu beschreiben, um gemeinsam das Ergebnis optimieren zu können: nämlich zusammen möglichst viele Stiche mit möglichst vielen Augen zu machen. 
Zur Partnerfindung gibt es i.d.R.  mehr und bessere Möglichkeiten als gleich die Kreuz-Dame ("Die Alte") zu legen. Sog. Signalkarten, aber auch An- und Absagen, Abwürfe oder das Schmieren sind meist besser als frühzeitig die "Alte" zu verheizen. In hochklassigen Partien werden deshalb rund 3/4 aller Spiele angesagt.
 
22 Fehlkarten stehen 26 Trümpfen gegenüber. Dennoch gilt: Fehl gewinnt das Spiel! In Fehl liegen 130 Augen, in Trumpf dagegen nur 110. Es ist deshalb nicht nur von entscheidender Bedeutung, welche Karten man hält, sondern mindestens ebenso wichtig, ob man als erster die Fehl-Asse aufspielen kann. Auch hier ist Partnerfindung von entscheidender Bedeutung.

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von Terry Angermann


http://www.akasilberfux.de