Satzung des Deutschen Doppelkopf-Verband e. V.

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I Allgemeine Bestimmungen III Organe des Verbandes IV Allgemeine Schlußbestimmungen
  § 1 Name, Sitz und Rechtsform   § 9 Verbandsorgane   § 16 Vermögen des Verbandes
  § 2 Art und Zweck des Verbandes   § 10 Mitgliederversammlung   § 17 Geschäftsjahr
  § 3 Rechtsgrundlage   § 11 Vorstand   § 18 Turniergeschehen
II Mitgliedschaft   § 12 Regelkommission   § 19 Streitfälle und Verstöße
  § 4 Erwerb der Mitgliedschaft   § 13 Ehrenrat   § 20 Verbandszeitschrift
  § 5 Ende der Mitgliedschaft   § 14 Wahlen   § 21 Inkrafttreten
  § 6 Beitragswesen   § 15 Kassenprüfer      
  § 7 Rechte der Mitglieder            
  § 8 Pflichten der Mitglieder            

 

I Allgemeine Bestimmungen

§ 1 Name, Sitz und Rechtsform

1.1 Der Verein führt den Namen „Deutscher Doppelkopf-Verband e. V.“ (DDV). Er wur­de am 27. März 1982 in Braunschweig gegründet.

1.2. Der Verein hat seinen Sitz in Braunschweig.

1.3. Er ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Braunschweig unter der Nr. 3172 eingetragen.

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§ 2 Art und Zweck des Verbandes

2.1 Der Deutsche Doppelkopf-Verband e. V. ist die Vertretung aller Doppelkopf-Spieler, die ihm über einen Doppelkopf-Verein und/oder eine Doppelkopf-Abteilung an­ge­hö­ren.

2.2 Zweck des Verbandes ist die Pflege und Förderung des Kartenspiels „Doppel­kopf“. Dazu unterstützt er seine Mitglieder und nimmt ihre Interessen wahr. Er führt die Deutschen Meisterschaften im Doppelkopf durch. Neben der Förderung des Doppelkopfspiels hat sich der Verband die Aufgabe gesetzt, die Geselligkeit zu fördern. Entsprechend dieser Aufgaben ist der Verband eine kulturelle, ge­mein­nützige und parteipolitisch neutrale Vereinigung im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

2.3. Der Verband verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke. Er ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Verbandes dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Keine Person darf durch Ausgaben, die dem Zweck des Verbandes fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Die Mitglieder dür­fen in ihrer Eigenschaft als solche keine Zuwendungen aus Mitteln des Ver­ban­des erhalten. Sie haben bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung des Ver­ban­des keinen Anspruch aus dem Vermögen.

2.4. Die Grenzen des Verbandes entsprechen den politischen Grenzen der Bundes­republik Deutschland.

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§ 3 Rechtsgrundlage

3.1 Die Rechte und Pflichten der Mitglieder sowie sämtlicher Organe des Verbandes wer­den durch die vorliegende Satzung geregelt. Für Streitigkeiten, die den internen Spiel­betrieb betreffen, ist der ordentliche Rechtsweg ausgeschlossen.

3.2 Satzungen und Ordnungen des Verbandes und seiner Mitglieder dürfen dieser Sat­zung nicht entgegenstehen.

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II Mitgliedschaft

§ 4 Erwerb der Mitgliedschaft

4.1 Mitglieder des Verbandes können werden

a) Doppelkopf-Vereine und Doppelkopf-Abteilungen (im folgenden Mitgliedsver­ei­ne genannt),

b) Fördermitglieder,

c) Ehrenmitglieder.

4.1.1 Erstmitglieder der Doppelkopf-Vereine und Doppelkopf-Abteilungen sind durch die­se zugleich auch Mitglied des DDV. Ein Erstmitglied ist ein Mitglied eines Mit­glieds­vereins, für das der Hauptverein Verbandsbeiträge bezahlt. Die Mitglied­schaft kann jeder Doppelkopf-Verein/ jede Doppelkopf-Abteilung mit mindestens acht Erstmitgliedern schriftlich beim Vorstand beantragen. Durch den Aufnahme­antrag wird diese Satzung anerkannt. Die Aufnahme als Mitglied erfolgt durch den Vorstand. Er erteilt dem Antragsteller schriftlichen Bescheid. Gründe für die Ab­leh­nung des Aufnahmeantrags brauchen dem Antragsteller nicht bekannt gege­ben zu werden.

Die Mitgliedschaft beginnt mit dem Ersten des auf den Aufnahmeantrag folgenden Monats, sofern die Aufnahme durch den Vorstand bestätigt wird.

4.1.2 Natürliche oder juristische Personen, die die Voraussetzungen zum Erwerb der Mit­gliedschaft nach § 4.1 nicht erfüllen, die aber ein grundsätzliches Interesse an der Förderung des Doppelkopf-Spiels haben, können dem Verband als Fördermit­glie­der beitreten.

Sie, oder bei juristischen Personen deren Vertreter, können nicht in den Vorstand ge­wählt werden. An Mitgliederversammlungen können sie ohne Stimmrecht teil­neh­men. Eine Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften im Doppelkopf ist aus­geschlossen.

Der Mitgliedsbeitrag wird mit dem Vorstand vereinbart. Er richtet sich nach dem Inter­esse des Fördermitglieds und beträgt mindestens € 250,00 pro Jahr.

4.1.3 Vereine haben die Möglichkeit, bis zum 31.12. des jeweiligen Jahres für das jeweils nächste Kalenderjahr, neben der Hauptmeldung nach § 4.1.1., regionale Abteilungen für die jeweiligen Regionen mit mindestens acht Mitgliedern zu melden.
Voraussetzung hierfür ist, dass zum Zeitpunkt der Meldung mindestens acht Erstmitglieder des Vereins ihren Wohnsitz in der jeweiligen Region haben.

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§ 5 Ende der Mitgliedschaft

5.1 Die Mitgliedschaft endet

a) durch Austritt aufgrund einer schriftlichen Erklärung. Die Austrittserklärung ist unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von drei Monaten zum Ende des Kalenderjahres schriftlich an den Vorstand zu richten.

b) wenn einem Mitglied die Rechtsfähigkeit entzogen wird, es sich selbst auflöst, es über einen Zeitraum von mehr als zwölf Monaten über weniger als vier Erst­mitglieder verfügt und durch Tod.

c) durch Ausschluss aus dem Verband aufgrund eines Beschlusses des Vorstands. Dem Mitglied muss vor dem Ausschluss Gelegenheit zur Anhörung gegeben werden. Gegen diesen Beschluss steht dem Betroffenen innerhalb von vier Wochen das Recht der Beschwerde zu. Über diese Beschwerde hat der Ehren­rat zu entscheiden.

5.2. Ausschließungsgründe sind:

a) Das Mitglied ist seinen dem Verband gegenüber eingegangenen Verpflichtun­gen und Verbindlichkeiten aus dieser Satzung trotz einer Ermahnung nicht nach­ge­kommen.

b) Das Mitglied handelt der Satzung oder den Interessen des Verbandes in schwer­wiegender Weise zuwider.

c) Hinsichtlich des Ausschlusses wegen Beitragsrückständen gelten die Bestim­mun­gen des § 6.2.

5.3 Kündigende und ausgeschlossene Mitglieder haben für das laufende Geschäfts­jahr voll ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Auch durch Erlöschen der Mitgliedschaft bleiben die aufgrund der bisherigen Mitgliedschaft entstande­nen Verbindlichkeiten gegenüber dem Verband bestehen.

5.4 Die Ehrenmitgliedschaft kann auf Antrag bei Vorliegen von Ausschließungs­grün­den durch die Mitgliederversammlung entzogen werden.

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§ 6 Beitragswesen

6.1 Die Höhe der zu zahlenden Beiträge richtet sich nach den Bedürfnissen des Ver­ban­des und wird von der Mitgliederversammlung festgesetzt.

6.2 Ist ein Mitglied mit dem Beitrag im Rückstand, ruhen seine Rechte. Beträgt der Rück­stand mehr als einen Jahresbeitrag, kann das Mitglied durch den Vor­stand ausgeschlossen werden.

6.3 Die Fälligkeit der Beiträge und die Einzelheiten der Abwicklung werden durch die Finanzordnung des DDV geregelt.

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§ 7 Rechte der Mitgliedsvereine

7.1 Die Mitgliedsvereine sind insbesondere berechtigt:

a) an den Mitgliederversammlungen teilzunehmen und sich an den Wahlen, Bera­tun­gen und Abstimmungen zu beteiligen.

b) den Organen des Verbandes Vorschläge zu unterbreiten. Dieses Recht wird auch Einzelpersonen eingeräumt, die sich konstruktiv an der Verbands­ar­beit beteiligen möchten.

c) dem Vorstand Anträge zur Mitgliederversammlung in schriftlicher Form zu un­ter­breiten.

d) an DDV-Wettbewerben teilzunehmen. Die einzelnen Wettbewerbe werden in der Turnierspielordnung festgelegt.

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§ 8 Pflichten der Mitgliedsvereine und ihrer Mitglieder / Sanktionen

8.1 Die Mitgliedsvereine und ihre Mitglieder sind insbesondere verpflichtet:

a) die Satzung und die Beschlüsse des Verbandes zu befolgen,

b) nicht gegen die Interessen des Verbandes zu handeln,

c) die festgelegten Beiträge zu entrichten,

8.2 Bei Verstößen gegen die Mitgliederpflichten können Sanktionen durch den Vor­stand getroffen werden. Näheres regelt die Turnier-Spielordnung des DDV.

8.3 Es sind folgende Sanktionen vorgesehen:

1. Ermahnung

2. Sperre, befristet / unbefristet

3. Verbandsausschluß

8.4 Gegen die Maßnahmen 2 und 3 ist eine Anrufung des Ehrenrates zulässig. Die Beschwerde muss innerhalb eines Monats nach Zugang der schriftlichen Mitteilung des Vorstandes beim Ehrenrat vorliegen. Die Beschwerde hat eine aufschiebende Wirkung.

8.5 5.1.c gilt entsprechend.

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III Organe des Verbandes

§ 9 Verbandsorgane

9.1 Organe des Verbandes sind

a) die Mitgliederversammlung (§ 10),

b) der Vorstand (§ 11),

c) die Regelkommission (§ 12),

d) der Ehrenrat (§ 13).

9.2 Bei Abgabe einer Willenserklärung gegenüber einem Verbandsorgan genügt die Ab­gabe gegenüber einem einzigen Mitglied des zuständigen Organs. Näheres re­gelt die Geschäftsordnung des DDV.

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§ 10 Mitgliederversammlung

10.1.1 Die Mitgliederversammlung ist das oberste beschlussfassende Organ. Sie wird vom Vorstand einmal jährlich als Jahreshauptversammlung (ordentliche Mitglie­der­versammlung) einberufen. Anträge zur Mitgliederversammlung sind minde­stens acht Wochen vor dem Termin schriftlich beim Vorstand einzureichen.

10.1.2 Eine Mitgliederversammlung kann durch den Vorstand nach Bedarf und muss auf Antrag von 25% der Mitgliedsvereine innerhalb von acht Wochen einberufen wer­den (außerordentliche Mitgliederversammlung). Den Termin bestimmt der Vor­stand. Die Einberufung erfolgt schriftlich spätestens vier Wochen vor dem Termin un­ter Bekanntgabe der Tagesordnung und der eventuell zu behandelnden Anträ­ge.

10.2 Die Mitgliederversammlung wird vom 1. Vorsitzenden geleitet. Bei seiner Verhin­de­rung wird sie von einem der stellvertretenden Vorsitzenden geleitet.

10.3 Anträge an die Mitgliederversammlung können von den Mitgliedern des Verban­des, vom Vorstand, von der Regelkommission und vom Ehrenrat gestellt werden.

Bei allen abstimmungsbedürftigen schriftlichen Anträgen ist durch den Antrag­stel­ler zu veranlassen, dass das erzielte Abstimmungsergebnis direkt unterhalb des formulierten Antrags notiert werden kann.

10.4 Abstimmungsordnung

a) Jeder Mitgliedsverein hat entsprechend seiner Erstmitgliederzahl Stimmrecht, nämlich je angefangene 15 Erstmitglieder eine Stimme, höchstens jedoch 5 Stimmen pro Verein.

Das Stimmrecht wird durch Delegierte der Mitgliedsvereine ausgeübt. Die Dele­gier­ten eines Mitgliedsvereins müssen dort auch Erstmitglied sein. Die Dele­gier­ten sollen demokratisch durch die Mitgliederversammlungen der Vereine ge­wählt werden. Bei mehrfachem Stimmrecht können die einzelnen Stimm­rechte unterschiedlich ausgeübt werden.

b) Abstimmungsberechtigt sind die anwesenden Delegierten der Vereine, die ih­ren Verpflichtungen gemäß § 8.1.c nachgekommen sind.

c) Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Teilnehmerzahl beschlussfähig.

d) Beschlüsse und Wahlen erfolgen mit der einfachen Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. (Enthaltungen und Nichtabstimmen zählen nicht mit!) Bei Stim­men­gleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt.

e) Satzungsänderungen und Änderungen der Turnierspielregeln bedürfen einer Zwei-Drittel-Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen.

Der Beschluß, den Verband aufzulösen, bedarf einer Vier-Fünftel-Mehrheit der anwesenden Stimmen (Enthaltungen und Nichtabstimmen zählen mit!).

f) Abwahl von Mitgliedern des Vorstands ist nur bei gleichzeitiger Neuwahl zuläs­sig.

10.5 Über jede Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu führen, das vom Protokoll­füh­rer und vom Versammlungsleiter zu unterschreiben ist. Die einzelnen Abstim­mungsergebnisse sind in einer gesonderten Zeile unterhalb des jeweiligen An­trags zu dokumentieren, auch dann, wenn der Antrag modifiziert wurde.

Das Protokoll wird jedem Mit­glieds­verein zugestellt. Die nächste Mitgliederver­sammlung beschließt über die Genehmigung dieses Protokolls. Dem Protokoll ist eine Kopie der Anwesenheits­li­ste beizufügen.

10.6 Die Mitgliederversammlung beschließt insbesondere über

a) Wahl der Vorstandsmitglieder,

b) Entlastung der Vorstandsmitglieder,

c) Wahl der Mitglieder der Regelkommission,

d) Wahl der Mitglieder des Ehrenrats,

e) Wahl der Kassenprüfer,

f) Anträge der Mitglieder, der Organe (gemäß § 9.1) und der durch die Mitglieder­ver­samm­lung eingesetzten Kommissionen,

g) Festsetzung der Mitgliedsbeiträge des Verbandes,

h) Genehmigung des Haushaltsplans

i) Satzungsänderungen,

j) Änderungen der Turnierspielregeln(TSR),

k) Änderung der Turnier-Spielordnung (TSO),

l) Änderungen der Schiedsrichterordnung (SRO),

m) Änderungen der Finanzordnung (FO),

n) Änderungen der Geschäftsordnung (GO),

o) vorläufige inhaltliche Anpassungen der Ordnungen durch den Vorstand,

p) Auflösung des Verbandes.

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§ 11 Vorstand

11.1 Der Vorstand besteht aus

a) dem 1. Vorsitzenden,

b) dem Schatzmeister,

c) dem Schriftführer,

d) dem Spielleiter,

e) dem Referenten für besondere Aufgaben

Die Mitgliederversammlung wählt unter b) - e) zwei Stellvertreter des 1. Vorsitzen­den. Die weitere Aufgabenverteilung obliegt dem Vorstand.

11.2 Dem Vorstand gehören Vertreter von mindestens drei Mitgliedsvereinen an, je­doch höchstens zwei pro Mitgliedsverein. Diese Regelung gilt für den Zeitpunkt der Wahl. Bei Abweichung von Satz 1 erfolgt eine Nachwahl auf der nächsten Mit­glie­derversammlung.

11.3 Die Amtsperiode beträgt drei Jahre. Wiederwahl ist zulässig. Es ist nicht zulässig, daß zwei Vorstandsämter von einer Person wahrgenommen werden.

11.4 Der Verband wird gerichtlich und außergerichtlich von dem 1. Vorsitzenden und ei­nem stellvertretenden Vorsitzenden bzw. von den beiden stellvertretenden Vor­sit­zenden gemeinsam vertreten.

11.5 Der Beschluss, ein Verbandsmitglied auszuschließen, bedarf der Mehrheit der ge­sam­ten Vorstandsmitglieder.

11.6 Aufgaben des Vorstands sind insbesondere:

a) Geschäftsführung des Verbandes,

b) Repräsentation und Vertretung des Verbandes nach innen und außen,

c) Aufstellen der Tagesordnung zur Mitgliederversammlung,

d) Abgabe eines Jahresberichts bei der Jahreshauptversammlung,

e) Abgabe eines Kassenberichts durch den Schatzmeister bei der Jahreshaupt­ver­samm­lung,

f) besondere Förderung der Jugend- und Seniorenarbeit.

g) Bei Streitfällen in Auslegungen oder bei erkannten Lücken kann eine inhaltli­che Anpassung der entsprechenden Ordnung durch den Vorstand des DDV er­fol­gen, die bis zur nächsten Mitgliederversammlung Gültigkeit hat. Diese Rege­lun­gen sind rechtzeitig, spätestens jedoch innerhalb von vier Wochen nach dem Vorstandsbeschluss, in geeigneter Weise den Vereinen zuzustellen sowie zu veröffentlichen und der nächsten Mitgliederversammlung zur endgültigen Entscheidung vorzulegen.

h) Durchführung des Spielbetriebs (Deutsche Einzelmeisterschaften mit Regional­mei­ster­schaf­ten und Endrunde; Deutsche Mannschaftsmeisterschaften; Ligen­spielbetrieb).

11.7 Für den Vorstand gilt die Geschäftsordnung des DDV. Darüber hinaus kann er sich eine eigene Geschäftsordnung geben.

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§ 12 Regelkommission

12.1 Die Regelkommission besteht aus fünf Verbandsschiedsrichtern. In Ausnahme­fällen ist auch eine Reduzierung auf drei oder vier Personen zulässig.

12.2 Die Regelkommission wählt sich einen geschäftsführenden Sprecher, der für die Aufgabenkoordination verantwortlich und für alle Organe / Mitglieder des DDV Ansprechpartner ist.

12.3 Die Wahl der Mitglieder der Regelkommission erfolgt durch die Mitgliederver­sammlung des Verbandes.

12.4 Die Amtsperiode der Mitglieder der Regelkommission beträgt drei Jahre und soll von der des Vorstands abweichen.

12.5 Anträge, die Regeländerungen betreffen, müssen der Regelkommission rechtzei­tig (siehe § 10.1.1) zur Kenntnisnahme vorgelegt werden.

12.6 Die Aufgaben der Regelkommission sind insbesondere:

a) Vorschläge zur Aktualisierung der Turnierspielregeln zu erarbeiten,

b) Sammeln und Veröffentlichen von ausgesuchten Entscheidungen und Regelauslegungen zu den Turnierspielregeln in geeigneter Weise,

c) Anträge, die Regeländerungen betreffen, vorzubereiten und auf der Mitglieder­ver­sammlung zur Abstimmung vorzulegen,

d) die Ausbildung und Ernennung von Verbandsschiedsrichtern,

e) Abgabe eines Geschäftsberichts im Rahmen der Mitgliederversammlung.

12.7 Für die Regelkommission gilt die Geschäftsordnung des DDV. Darüber hinaus kann sie sich eine eigene Geschäftsordnung geben.

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§ 13 Ehrenrat

13.1 Der Ehrenrat besteht aus drei Erstmitgliedern (ordentliche Mitglieder) sowie zwei Erstmitgliedern als Stellvertreter (Ersatzmitglieder) unterschiedlicher Vereinszu­gehörigkeit, die nicht dem Vorstand angehören dürfen.

Die Aufgabe der Stellvertreter ist es, in folgenden Fällen ein ordentliches Mitglied des Ehrenrats zu ersetzen, wenn:

a) ein ordentliches Mitglied des Ehrenrats persönlich, dessen Erstverein oder ein Mitglied seines Erstvereins von dieser Beschwerde betroffen ist,

b) ein ordentliches Mitglied den Erstverein wechselt, so daß die Bedingung von Satz 1 nicht mehr erfüllt ist,

c) ein ordentliches Mitglied des Ehrenrats in den Vorstand des DDV wechselt,

d) ein ordentliches Mitglied des Ehrenrats zurücktritt.

In den Fällen b), c) und d) wird ein Ersatzmitglied zum ordentlichen Mitglied. Von der nächsten Mitgliederversammlung ist ein neues Ersatzmit­glied zu wählen.

13.2 Die Wahl erfolgt durch die Mitgliederversammlung des Verbandes.

13.3 Die Amtsperiode beträgt drei Jahre und soll sowohl von der des Vorstands als auch von der der Regelkommission abweichen.

13.4 Der Ehrenrat entscheidet bei Einsprüchen

a) über die Verhängung von Sperren, befristet / unbefristet, durch den Vorstand gemäß § 8 der Satzung oder § 12 der TSO,

b) über Ausschlüsse von Mitgliedern nach den §§ 5 und 8 der Satzung sowie § 13 der TSO durch den Vorstand

c) bei Aberkennung der Schiedsrichterlizenz als Verbandsschiedsrichter durch die Regelkommission nach § 4 der SRO.

Die Entscheidungen erfolgen mit Begründung im schriftlichen Verfahren nach Anhörung der Beteiligten. Die Entscheidung des Ehrenrates ist endgültig.

13.5 Für den Ehrenrat gilt die Geschäftsordnung des DDV. Darüber hinaus kann er sich eine eigene Geschäftsordnung geben.

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§ 14 Wahlen

14.1 Wählbar nach § 10.6.a, 10.6.d und 10.6.e ist jedes Mitglied eines Mitgliedsvereins / einer Mitgliedsabteilung des Verbandes. Wählbar nach § 10.6.c ist jeder Verbandsschiedsrichter eines Mitgliedsvereins / einer Mitgliedsabteilung des Verbandes.

14.2 Wählbar nach § 14.1 sind auch nicht anwesende Personen, deren Zustimmung für eine Kandidatur schriftlich und eigenhändig unterschrieben der Mitgliederver­samm­lung vorliegt. Die schriftliche Zustimmung für eine Kandidatur gilt als unein­ge­schränkte Annahme der Wahl.

14.3 Wahlen werden von einem Wahlausschuss, bestehend aus dem Wahlleiter und zwei Beisitzern, geleitet. Sie erfolgen durch Hochhalten von Stimmkarten oder auf Antrag eines Stimmberechtigten geheim durch Stimmzettel. Gewählt sind die Kan­di­daten, die die Mehrheit der Stimmen auf sich vereinigen. Bei Stimmengleichheit entscheidet eine Stichwahl zwischen den stimmengleichen Kandidaten.

14.4 Kann kein neuer Vorstand gebildet werden, bleibt der bisherige Vorstand kom­mis­sarisch im Amt. Er hat innerhalb von acht Wochen eine außerordentliche Mit­glie­derversammlung mit dem Tagesordnungspunkt „Neuwahlen des Vorstands“ ein­zu­berufen.

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§ 15 Kassenprüfer

15.1 Die Kasse des Verbandes wird jährlich einmal durch zwei gewählte Kassenprüfer geprüft. Diese müssen Vertreter verschiedener Mitgliedsvereine sein und dürfen nicht dem Vorstand angehören.

Über das Ergebnis ist der Mitgliederversammlung zu berichten.

15.2 In jedem Jahr wird ein Kassenprüfer für die Dauer von zwei Jahren neu gewählt.

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IV Allgemeine Schlussbestimmungen

§ 16 Vermögen des Verbandes

16.1 Alle Einnahmen des Verbandes dienen zur Förderung des Vereinszwecks

(siehe § 2) sowie zur Bestreitung der Verwaltungskosten.

16.2 Der DDV verfolgt keine erwerbswirtschaftlichen Ziele.

16.3 Im Falle der Auflösung oder Aufhebung des Verbandes oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes wird das nach Abdecken aller Verbindlichkeiten verbleibende Vermögen einer gemeinnützigen Einrichtung zur Verfügung gestellt.

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§ 17 Geschäftsjahr

17.1 Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr

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§ 18 Turniergeschehen

18.1 Das Turniergeschehen wird durch die Turnier-Spielordnung des DDV geregelt.

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§ 19 Streitfälle und Verstöße

19.1 Bei Streitfällen in organisatorischen und den Spielbetrieb betreffenden Fragen sowie Verstößen wird entsprechend der Satzung und den Ordnungen (TSO, SRO, FO, GO) des DDV verfahren.

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§ 20 Verbandszeitschrift

20.1 Der Verband sollte eine Zeitschrift führen. Die Informationen des Vorstandes werden allen Mitgliedsvereinen so oder in anderer geeigneter Weise zur Verfügung gestellt

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§ 21 Inkrafttreten

21.1 Diese Satzung tritt mit ihrer Veröffentlichung im Vereinsregister in Kraft und er­setzt die bisherige Satzung vom 2. März 1980, eingetragen in das Vereinsregister am 9. März 1983, in der Fassung vom 12. April 1987 mit Änderungen vom 11. April 1992, vom 3. April 1993, vom 9. April 1994, vom 13. Mai 1995, vom 11. Mai 1996, vom 23. Februar 2002, 28. Februar 2004, vom 25.02.2012, sowie vom 21.Februar 2013.

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Satzung vom 05. April 2016

Diese Satzung ist eine formal-technische Regelung. Sie beschreibt Sachverhalte ohne jegliche Personifizierung. Aus diesem Grunde ist darauf verzichtet worden, jeweils die weib­liche Form hinzuzufügen (z. B. „Doppelkopf-Spieler/innen“).